Alexa, erzähle mir etwas über das Internet der Dinge!


Dachte man vor 30 Jahren vielleicht noch daran, dass all dies utopisch klingt, so können wir heute sagen, dass es Realität ist, da wir bereits von Milliarden vernetzter Gegenstände umgeben sind - die virtuelle Welt verbunden mit der realen Welt, auch genannt: das Internet der Dinge (engl. Internet of Things - IoT). Grundsätzlich kann man sagen, das "Internet der Dinge" ist unsere heutige Technik, die uns Menschen das Leben in vielen Bereichen erleichtert.

Veröffentlicht am: 15.08.2017

Sie liegen gemütlich im Bett, die Augen fallen langsam zu und zum Aufstehen sind Sie definitiv zu müde – kein Problem, über das Smartphone lässt sich das Licht bequem an- und ausschalten.

Sie haben einen zeitvariablen Stromtarif, kennen jedoch nicht mehr die genauen Zeiten um den günstigeren Tarif zu nutzen – kein Problem, ihre Waschmaschine schaltet sich ein, wenn der Strom am günstigsten ist und meldet sich anschließend per Handy, wenn die Wäsche fertig ist.

Es ist Freitagabend, der Kühlschrank ist so gut wie leer und sie haben am nächsten Tag keine Zeit zum Einkaufen – kein Problem, ihr Kühlschrank bestellt neue Lebensmittel beim Discounter und lässt diese auch gleich am nächsten Tag liefern.

Sie bekommen am Samstagabend Besuch von Ihren Freunden und müssten eigentlich noch das Essen vorbereiten, den Tisch decken und die Wohnung saugen – kein Problem, Ihr iRobot erhält per Smartphone die Aufgabe die Böden bis in die hinterste Ecke zu reinigen.

An kalten Wintertagen kommen sie nach getaner Arbeit nach Hause und wünschen sich ein warmes und gemütliches Zuhause ohne lange darauf zu warten, dass die gewünschte Temperatur erreicht ist – kein Problem, intelligente Thermostate steuern Ihre Heizung, so dass ihre Wunschtemperatur zum gewünschten Zeitraum eingestellt hat.

Sie benötigen noch schnell ein Geschenk, es regnet jedoch und sie möchten ungern bei diesem Wetter in die Stadt zum Shoppen fahren – kein Problem, „Alexa, bestelle mir bitte ein Buch und lasse es in zwei Stunden liefern.“

Dachte man vor 30 Jahren vielleicht noch daran, dass all dies utopisch klingt, so können wir heute sagen, dass es Realität ist, da wir bereits von Milliarden vernetzter Gegenstände umgeben sind – die virtuelle Welt verbunden mit der realen Welt, auch genannt: das Internet der Dinge (engl. Internet of Things – IoT).

Das „Internet der Dinge“, was ist das?

Grundsätzlich kann man sagen, das „Internet der Dinge“ ist unsere heutige Technik, die uns Menschen das Leben in vielen Bereichen erleichtert und verschiedene Geräte durch Vernetzung intelligent miteinander kommunizieren und selbstständige Entscheidungen treffen lässt.

Über das „Internet der Dinge“ können Ihre IoT-Geräte selbstständig Wartungsberichte erstellen und Eigendiagnosen durchführen. Es ermöglicht Fehler rechtzeitig zu identifizieren und Korrekturmaßnahmen einzuleiten – von der Ersatzteilbestellung bis zum neuen IoT-Gerät. Und dass alles noch bevor Sie es überhaupt bemerken.

Ein Auto, dass der Werkstatt selbstständig mitteilt, dass der Ölstand geprüft und die nächste Inspektion durchgeführt werden muss – das ist doch super, da man keine langen Wartezeiten mehr in der Warteschleife hat, um einen Termin zu vereinbaren.

Mit dem „Internet der Dinge“ zu intelligenten Arbeitsplätzen und gesteigerter Effizienz.

Ein „smartes Zuhause“ macht auch Appetit auf ähnliche Erlebnisse am Arbeitsplatz. Viele Unternehmen suchen daher nach Wegen, um ihre Arbeitsplätze so attraktiv zu gestalten, dass Mitarbeiter bleiben.

Eine internationale Studie zeigte auf, dass mehr als sieben von zehn Unternehmen (72%) IoT-Geräte am Arbeitsplatz eingeführt haben. 20% der Befragten bezeichneten die Fernsteuerung von Gebäudebeleuchtung und -temperatur als wichtiges Nutzungsszenario. Mit Blick auf die konkreten Ergebnisse, die bereits heute erzielt werden, bestätigten 78%, dass die Einführung von IoT-Technologie am Arbeitsplatz die Effektivität ihres Teams erhöht hat; 75% berichteten von Steigerungen der Rentabilität.*

Auch können Unternehmen durch den Einsatz von IoT-Geräten stetig mit ihren Kunden kommunizieren, womit ein völlig neuer Kommunikationskanal (M2M Kommunikation) entsteht – mit dem Netz verbundene IoT-Geräte senden konstant Daten, die es erlauben ihren Betrieb zu überwachen, zu managen und zu analysieren. Vorhersagen lassen sich treffen und entsprechende Aktionen einleiten, ohne dass eine menschliche Intervention überhaupt notwendig ist, was nicht nur zu Kostensenkungen, sondern auch zur besseren Ressourcennutzung führt.

* IoT Kampagne und Übersicht – http://www.arubanetworks.com/de/solutions/internet-der-dinge/

Natürlich haben neue Technologien nicht immer nur Vorteile.

Durch vernetzte IoT-Geräte entsteht eine Kommunikation, welche ständig enorme Datenmengen austauscht und diese pausenlos in die Cloud schickt. Wer hat hier noch einen Überblick darüber, welche Informationen gewonnen werden? Oder wer weiß, wer sonst noch auf die Daten zugreift um unser Nutzerverhalten zu analysieren? Erhalten wir bei unserer nächsten virtuellen Shoppingtour vielleicht eine Produktempfehlungen, weil unser Nachbar es letztens auch gekauft hat?

Eine Vielzahl an Daten lassen mittlerweile Rückschlüsse auf unser Verhalten und Gewohnheiten zu. Diese Information möchte sicherlich niemand in falschen Händen wissen. Anfang 2016 teilte die Techniker Krankenkasse mit, dass diese gern die Daten aus Fitnessarmbändern nutzen möchte, um Rückschlüsse auf die Gesundheit ihrer Kunden vorzunehmen. Das mag praktisch erscheinen, doch was, wenn mein Fitnessarmband der Krankenkasse meldet, dass ich weniger Sport mache – werden daraufhin die Beiträge erhöht?

Auch die Technik selbst stellt ein Risiko dar. Was, wenn sich nicht alle IoT-Geräte bei Strom- oder Netz­werk­ausfällen manuell bedienen lassen? Bei smarten Tür­schlössern oder vernetzten medizi­nischen Geräten könnten Ausfälle und Fehl­funk­tionen gravierendere Folgen haben.

Ein weiterer großer Nachteil bei der digitalen Vernetzung unserer IoT-Geräte liegt immer noch in der mangelnden Sicherheit. Berichte von Hacker-Angriffen auf vernetzte Haushaltsgeräte gibt es viele. Sind wir mal ehrlich, wenn das „Smart Home“-System gehackt wird und man anschließend bei ausgeschalteter Heizung im Dunkeln sitzt, dann wünscht sich doch sicherlich jeder von uns den guten alten Schalter zurück, der nur umgelegt werden muss, wenn man in den Keller geht. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Schließanlagen, Autos oder automatisch arbeitenden Industrieanlagen gehackt werden.

Sie möchten Ihr Internet der Dinge erfolgreich implementieren?

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Sabrina Treptow HIGH LEVEL Projects

Hallo, mein Name ist Sabrina. Ich bin digitale Transformationmanagerin, Projektmanagerin und beratende Ingenieurin in München.

Ich möchte euch auf dem HIGH LEVEL Projects Blog mit Themen rund um die digitale Transformation in der Immobilienwirtschaft begeistern.

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